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Die Wasserstrahlschneideanlagen
schneiden nahezu alle Materialien bis zu einer Dicke von ca. 100 mm. Die
Wasserstrahlschneidetechnik wird dort eingesetzt, wo andere Verfahren an
technische oder wirtschaftliche Grenzen stossen.
Neben metallischen Werkstoffen können auch Materialien geschnitten werden,
die sich mit anderen Verfahren nur unzureichend oder mit unvertretbar hohem
Aufwand bearbeiten lassen. Zudem ermöglicht der Wasserabrasivstrahl eine
staub- und gasfreie Bearbeitung. Die ist besonders bei kritischen Materialien
wie PVC oder Chromnickelstahl von nicht zu unterschätzendem Vorteil. Die
Schnittkanten müssen in der Regel nicht nachbearbeitet werden, und die
Konturen unterliegen keiner thermischen Beeinflussung. Selbst die Bearbeitung
von Sonderwerkstoffen, wie zum Beispiel Titan, Molybdän oder Wolfram ist
möglich.
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